Der KTRE 2026 war für uns KTCler ein besonderer Termin im Rennkalender. Bekannte Trainingswege, vertraute Gesichter entlang der Strecke und das Wissen, was hinter dem nächsten Anstieg wartete, machten unser Heimrennen besonders. Gemeinsam mit zahlreichen Athletinnen und Athleten stellten wir uns den Herausforderungen auf SHORT, MIDDLE und Marathon.
Unser Nachwuchs machte den Anfang
Bereits am Freitag gehörte die Strecke den Kindern. 42 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren gingen an den Start, darunter auch unser KTC-Nachwuchs. Selbst der einsetzende Regen tat ihrem Ehrgeiz keinen Abbruch.
Es wurde gelaufen, gekämpft und um Sekunden gerungen. Denn auch bei den Jüngsten zählten Leistung und Zeit. Sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Fairness wurden schon in jungen Jahren gelernt, ohne dass die Freude am Laufen zu kurz kam. Medaillen, Eis und viele stolze Gesichter sorgten schließlich für einen gelungenen Abschluss.
SHORT – vom Start weg schnell
Beim SHORT über 9 Kilometer und rund 300 Höhenmeter blieb wenig Zeit zum Taktieren. Von Beginn an wurde ein hohes Tempo angeschlagen, die Anstiege trieben den Puls nach oben und auf den schnellen Abschnitten blieb kaum Gelegenheit zur Erholung.
Auch unsere KTCler drückten auf der kurzen, schnellen Strecke ordentlich aufs Tempo und konnten ihre Streckenkenntnis nutzen. Diese war Fluch und Segen zugleich: Man wusste, wo Tempo gemacht werden konnte – aber eben auch, welcher Anstieg noch wartete.
Bei einem Mix aus Sonne und Wolken boten sich gute Laufbedingungen. Nach neun intensiven Kilometern überwog im Ziel das Gefühl, wirklich alles gegeben zu haben.
MIDDLE – 26 Kilometer auf vertrauten Wegen
Beim MIDDLE über 26 Kilometer und rund 1.200 Höhenmeter wurde die Renneinteilung wichtiger. Schon am Start in Deutschlandsberg waren Vorfreude und Anspannung zu spüren. Für die KTCler ging es über Trainingswege, die sich unter Wettkampfbedingungen dennoch ganz anders anfühlten.
Zu Beginn durfte nicht überzogen werden. Die Kraft musste gut eingeteilt werden, denn mit zunehmender Renndauer wurden die Beine schwerer und bekannte Streckenabschnitte plötzlich erstaunlich lang.
Auch die Labestationen wurden zu willkommenen Zwischenzielen. Getränke, Verpflegung und aufmunternde Worte der Helferinnen und Helfer gaben neue Energie. Auf den letzten Kilometern in Richtung Deutschlandsberg wurde das Rennen zunehmend zur Kopfsache. Die Beine waren müde, das Ziel rückte näher – und trotzdem musste noch einmal alles mobilisiert werden.
Im Ziel mischten sich schließlich Erschöpfung, Erleichterung, Freude und Stolz. Unsere KTCler konnten dabei auf starke Leistungen auf ihrer Heimstrecke zurückblicken.
Marathon – die große Reise über die Koralm
Die größte Herausforderung wartete beim Marathon mit 51 Kilometern und rund 2.400 Höhenmetern. Um 8 Uhr fiel in Wolfsberg der Startschuss für die lange Reise über die Koralm nach Deutschlandsberg.
Auch auf der Königsdistanz stellten sich KTCler der Herausforderung und brachten die 51 Kilometer über die Koralm erfolgreich ins Ziel. Über viele Stunden mussten Kraft, Konzentration, Ernährung und mentale Stärke zusammenspielen. Sonne und Wolken begleiteten zunächst das Rennen. Rund um die Mittagszeit zog Nebel über die Koralm und die Sicht wurde teilweise deutlich eingeschränkt. Der Blick richtete sich stärker auf den Untergrund und die Markierungen. Gerade jetzt zeigte sich der Wert der sehr guten Streckenmarkierung.
Mit zunehmender Distanz wurden die Beine schwerer und der Kopf immer wichtiger. Von Abschnitt zu Abschnitt weiterlaufen, regelmäßig essen und trinken und schwierige Phasen überwinden – genau darin lag nun die Herausforderung.
Die Labestationen mit ihren vielen Helferinnen und Helfern waren dabei besonders wertvoll. Nach Stunden am Berg konnten ein Getränk, etwas Verpflegung und ein paar motivierende Worte genau zur richtigen Zeit kommen.
Wer schließlich nach 51 Kilometern und rund 2.400 Höhenmetern in Deutschlandsberg das Ziel erreichte, durfte zu Recht stolz auf diese Leistung sein.
Unser KTRE 2026
Vom schnellen SHORT über den fordernden MIDDLE bis zur langen Reise über die Koralm beim Marathon: Unsere KTCler zeigten auf allen drei Distanzen starke Leistungen. Gleichzeitig verdienten alle Athletinnen und Athleten Anerkennung, die sich den Herausforderungen des KTRE stellten.
Sonne, Wolken und Nebel, bestens markierte Strecken, gute Versorgung und die Unterstützung entlang der Strecke prägten den Renntag. Bereits am Freitag zeigte unser Nachwuchs mit viel Ehrgeiz und Freude, dass auch für die Zukunft des KTC einiges heranwächst.
Ein großes Dankeschön galt allen Helferinnen und Helfern, die dieses Wochenende möglich machten – von der Vorbereitung und Streckenmarkierung über die Labestationen bis zur Unterstützung entlang der Strecke.
Gratulation an unsere KTCler sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren Leistungen beim KTRE 2026!